Branchen- und Marktnachrichten

Britische Verbraucherpreise

Kraftstoffe beschleunigen die britische Inflation

Im September stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr um 3,5 Prozent. Auch Dienstleistungen verteuerten sich schneller als im August.

MCM-Redaktion Veröffentlicht am

Symbolbild: Lebensmittel auf der Arbeitsplatte einer Familienküche.

Die jährliche Inflationsrate im Vereinigten Königreich stieg von 3,1 Prozent im August auf 3,5 Prozent im September. Den größten Beitrag zur Beschleunigung leistete der Verkehr, insbesondere Kraftstoffe. Restaurants und Hotels wirkten dem Anstieg der Jahresrate teilweise entgegen. Das heißt nicht automatisch, dass ein Restaurantbesuch günstiger wurde; entscheidend ist, wie sich die Preise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bewegten.

Auch ohne Energie, Lebensmittel, Alkohol und Tabak nahm der Preisauftrieb zu. Die so berechnete Kernrate stieg von 2,6 auf 2,8 Prozent. Bei Dienstleistungen lag die Jahresteuerung bei 3,7 Prozent, nach 3,4 Prozent im August. Das deutet darauf hin, dass sich der Anstieg nicht allein auf den Einkauf von Treibstoff eingrenzen lässt.

Für Haushalte mit Wohneigentum gibt es eine ergänzende Sicht. Der um die Wohnkosten von Eigentümern erweiterte Index CPIH lag 3,6 Prozent über dem Vorjahr. Die Abweichung vom CPI ist kein Widerspruch: Beide Indizes erfassen unterschiedliche Ausgaben und gewichten sie entsprechend.