
Die US-Arbeitsmarktstatistik für September zeigte wenig Bewegung. Außerhalb der Landwirtschaft kamen per saldo 29.000 Stellen hinzu; in keinem der großen Wirtschaftszweige stellte die Behörde eine nennenswerte Veränderung fest. Die Arbeitslosenquote stieg von 4,1 auf 4,2 Prozent. Seit März bewegte sie sich in der engen Spanne zwischen 4,1 und 4,3 Prozent.
Die beiden Zahlen beruhen auf unterschiedlichen Befragungen. Betriebe melden ihre besetzten Stellen: Wer zwei Jobs hat, kann dort zweimal gezählt werden. Die Arbeitslosenquote hingegen stammt aus einer Haushaltsbefragung, in der es um Personen geht. Aus einem kleinen Stellenplus lässt sich daher nicht unmittelbar ableiten, um wie viele Personen die Arbeitslosigkeit gesunken sein müsste.
Zur Lage hinter dem Durchschnitt gehören auch die Dauer der Arbeitssuche und die Erwerbsbeteiligung. Rund 1,9 Millionen Menschen waren seit mindestens 27 Wochen arbeitslos, gut ein Viertel aller Arbeitslosen. Eine stabile Gesamtquote beantwortet deshalb noch nicht die Frage, wie schnell Arbeitssuchende wieder eine Beschäftigung finden.